Traum-Panda

Der Fluch der Loreley

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Sein heißer Atem strich über meine Lippen und das Herz drohte in meiner Brust vor Sehnsucht, Aufregung und der bitteren Gewissheit zu zerspringen, dass es zu diesem Kuss – aus welchen Gründen auch immer – niemals kommen würde. 

Im letzten Schuljahr treten gleich zwei Jungs in Caras bis dahin eher ruhiges Leben. Der charmante, zuvorkommende, fast perfekt scheinende Erik und Christian, der mit seinen langen blonden Haaren, blauen Augen und seiner atemberaubenden Stimme alle Mädchen in den Bann zieht. 

Alle außer Cara. Und aus irgendeinem Grund sucht er ausgerechnet ihre Nähe.

Aber gilt sein Interesse wirklich ihr, oder der Tatsache, dass sie anders ist?

Allen Zweifeln und Geheimnissen zum Trotz fühlt sich Cara immer stärker zu Christian hingezogen. Doch auf ihm lastet ein uralter Fluch ...

4.8 Sterne bei 37 Bewertungen

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Welt aus Sand: Die Chroniken von Pathaar 1

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In einer Welt, die von riesigen, insektenähnlichen Wesen beherrscht wird, wächst Mira in relativer Sicherheit auf. Als Kronprinzessin von Bedivere, eines mächtigen Stadtstaats in der großen Ebene, lebt sie privilegiert, wenn auch in einem „goldenen Käfig". Ihr sorgenfreies Leben findet ein jähes Ende, als ihre einzige Freundin durch eine Intrige unter Verdacht gerät und ihr die Todesstrafe droht. Wenn Mira sie retten will, muss sie selbst aktiv werden. Auf dem Spiel steht nicht nur das Schicksal der Prinzessin, sondern das der ganzen Menschheit.

5.0 Sterne bei 5 Bewertungen

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Druidenseele - Sliochd

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Rezension von BluestoneBlog

 

Mit Sliochd endet die Druidenseele-Triologie und daher möchte ich nicht nur über das Buch, sondern auch über die ganze Reihe ein paar Worte verlieren. Aber eins nach dem anderen.

 

Niall ist in die Welt der Menschen zurückgekehrt, um dort den kleinen Lugh unter modernen Bedingungen auf die Welt zu bringen, und sie hat Martin einiges zu erklären. Doch der Frieden soll nicht lange halten. Mit dem Wissen einer Revenant und der Begegnung mit einem Banshee bahnt sich eine letzte große Reise für die Druidin an, die alles bisher in den Schatten stellt.

In dieser Reise verbindet Tina noch einmal alles, was man in den ersten beiden Bänden erfahren hat. Orte, Charaktere, Beziehungen und Konflikte werden alle noch einmal mit neuen Elementen verwebt, um eine spannende Geschichte und ein wundbares Finale der Reihe zu bilden.

 

Die fortlaufende Geschichte ist somit zugleich auch ein Rückblick auf die beiden anderen Bände. Auf die Beziehungen zwischen Niall und Tiw, Niall und Engilger und ihr Kind, auf die Freunde, die sie in beiden Welt gefunden hat und die Orte, die sie gerade in der Anderswelt schon kennt. Zugleich erfährt man auch viel Neues über sie. Mir hat es beim Lesen sehr gefallen, noch einmal daran erinnert zu werden und im Gesamten einen besseren Überblick über die Welt zu gewinnen und wie alles zusammenhängt.

 

Doch ist es natürlich nicht nur spannend, über die Vergangenheit mehr zu erfahren, sondern die Reise ist darüber hinaus voller Gefahren und spannenden Wendungen, die sich gegen das untypische Grüppchen stellen. War das Trio aus Revenant, Mensch und Gnom im ersten Teil schon ungewöhnlich, so übertrifft sich Tina hier noch einmal.

 

Diese Kombination aus dem neuen Wissen, das Niall und auch man selbst im Laufe der Reise erlangt, die vielen gefährlichen aber auch fantastischen Dinge, die Geschehen und der ungewöhnlichen Gruppe, die sie erlebt und um die es lange Zeit auch gehen soll, ergibt sich eine sehr spannende und faszinierende Reise, die in einem großen Finale und einem sehr schönen und abgerundeten Ende mündet. So schade es auch ist, dass die Trilogie mit diesem Band, so hat man doch das Gefühl, es wurde alles erzählt und man kann die Charaktere jetzt allein lassen ihr Leben führen lassen, so wie es sein soll.

 

In diesem Band, aber natürlich auch in der ganzen Trilogie, wird viel das Thema Liebe und auch Liebe teilen können thematisiert. Sowohl Tiw als auch Engilger wurden intensiv vorgestellt, in ihrem Charakter, aber auch in ihrem Leben zusammen mit Niall. Damit kann man sehr gut für sich entscheiden, wer wie zu Niall passt und ob man sich für einen von beiden entscheidet oder es den Alten Regeln gleichmacht und beide für sie als passend erachtet. Die Liebe, wie Tina sie beschrieben hat, war bei beiden sehr intensiv und fühlbar, im rein emotionalen wie auch körperlichen. Neben dem keltisch-mystischen Aspekt glänzt für mich die Trilogie gerade in diesem Aspekt.

Götter, keltische Völker und ihre ganze Kultur und Mythologie werden in Druidenseele zusammengebracht in einer großen Welt. Ihr gegenüber stand immer die Welt der Menschen, zu der Niall noch immer gehört und auch Lugh die Verbindung schlagen soll. Obwohl beide so unterschiedlich sind, haben sie doch den jeweils anderen eine große Faszination und viel zu entdecken. Die Faszination, gerade für die Anderswelt und damit verbunden den Kelten, steckte mich auf jeden Fall an und ich werde mich auch über das Buch hinaus damit beschäftigen.

 

Man begegnet einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Charaktere, die alle auf ihre Art im Gedächtnis bleiben. Gerade Niall macht dabei auch eine große Entwicklung durch, als sie in ihre neue Rolle und die neue Welt langsam hereinwächst. Sie dabei zu beobachten und ihre Gedanken zu teilen, machte sie sehr glaubhaft und war auch nie zu schnell oder überstürzt gewesen. Über alle drei Bände zieht sie sich langsam und stetig und auch die Menschen um sie herum werden beeinflusst, wie man es schon an Engilger sehr gut sehen kann, und man versteht auch warum.

 

Als letztes bleibt aber natürlich ein Charakter besonders im Gedächtnis, der sich vom eigentlich Nebencharakter zum heimlichen Star entpuppte, Ban. Der kleine giftige Gnom wächst einem mit seiner ganzen Art schnell ans Herz und wird zum ständigen Begleiter durch die Bände.

 

Alles in allem kann ich jedem Fantasy-Fan die Druidenseele-Triologie nur ans Herz legen. Es ist eine wundervolle Kombination aus mystischer Fantasie, der faszinierenden Kultur der Kelten und einer Menge Liebe und Freundschaft. Ich habe es sehr genossen und bin froh über die Reihe gestoßen zu sein. Ich freue mich auch schon mehr darauf, noch mehr von der Autorin zu lesen und zu schauen, wie sie ihr Talent in anderen Geschichten zum Einsatz bringt.

 

4.7 Sterne bei 12 Bewertungen

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Druidenseele - Bandrih

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Rezension von BluestoneBlog

 

 

Anfangs entführt er sie an einen anderen Platz in der Anderswelt und als er sie zurück in ihre Welt wirft, macht Engilger es auch falsch. Denn kaum zurück in ihrer Welt, will Niall auch schon wieder zurück. Der Kampf ist noch nicht vorbei, der Fomorii, ein furchtbares Monster mit einem Bein und einem Arm, bedroht noch immer Ban und Engilger. Ihr Schicksal zieht sie zurück in die Anderswelt und dort trifft sie eine Entscheidung, deren Konsequenzen noch weit reichen werden.

 

Engilger und Niall. Am Ende meiner letzten Rezension habe ich es bereits angedeutet, ich war nie begeistert dass sie sich so schnell in ihn verguckte, nachdem er nicht mehr böse war. Doch Band 2 soll hier einiges besser machen. Gefühle und Beziehungen werden in diesem Band zu einem zentralen Element, denn Tiw ist auch noch da. Tina spielt mit unseren monogamen Vorstellungen einer Beziehung und der Freiheit der Alten Regeln, die Beziehungen mit mehreren Partner erlauben, solange sie den gleichen Stand haben. Jeder muss für sich entscheiden, ob man das akzeptieren kann als Teil der alten Kultur der Kelten, oder nicht, so auch Niall selbst.

 

Tina weiß mit dem Thema auch zu provozieren, denn die Freiheit der Beziehung, solange der Stand übereinstimmt, steht im Gegensatz zu unserem Bild einer monogamen Beziehung, wie auch Niall sie kennt. Ausführlich geht sie auf die Gefühle und Gedanken der Beteiligten, allen voran natürlich Niall, ein. Damit werden die getroffenen Entscheidungen nachvollziehbar und wirken nicht unrealistisch für den Charakter, auch wenn man selbst anders darüber denkt. Denn genau das soll man auch, sich selbst dazu positionieren beim Lesen.

Natürlich geht es nicht nur um Beziehungen. Niall wächst in ihrer Rolle als Druidin, doch es ist ein steiniger Weg. Das Geheimnis liegt in ihrer Uralten Seele verborgen und bislang hatte sie es nicht geschafft zu erkennen. Doch ganz alleine ist sie nicht. Sie findet Freunde, die ihr auf ihrem Weg helfen, aber auch auf Feinde, die sie dazu zwingen zu lernen. In der Anderswelt ist die Gefahr nie weit weg, wie Niall schmerzlich feststellen muss. Ihre Reise geht nun erst richtig los und auch die wahren Gefahren zeigen sich erst nach und nach.

 

Dabei ist es sehr interessant diese Reise zu verfolgen, denn man kann sich sehr schön in die Welt selbst einleben. In der Anderswelt werden die historischen Einflüsse der Kelten besonders deutlich, sei es die Architektur der Forts, die unberührten Wälder oder die magischen Einflüsse, die die Welt erfüllt. Es fühlt sich an wie eine andere Zeit und steht im Kontrast zu ihrer eigentlichen Welt, nicht zuletzt auch durch das noch wichtiger werdende Gälisch, das nun öfter seinen Einsatz findet.

 

In Zeiten des Friedens kann man sehr schön mit den Freunden, die für Niall da sind, Sympathie entwickeln, die schon bekannten wie auch die neuen, die sie kennenlernen soll. Aber auch die Feinde sind Tina gut gelungen, das Gefühl der Verfolgung, der Angst und Sorge um Niall sind allgegenwärtig und werden durch ihre Gedanken noch einmal verstärkt. All das macht die Reise der Druidin über zwei Welten spannend und angenehm zu lesen.

 

Ein letzter Punkt, der der Geschichte noch einmal Fahr gibt, ist der Traum. In ihm konnte sie Kontakt zu Cathbad aufnehmen und lernte über ihre Uralte Seele. Doch geben Träume bei den Kelten auch Ausblicke in die Zukunft und so auch hier, einzelne Fetzen die sich nicht zuordnen lassen, bis sie erst eingetreten sind. Man kann nur vermuten und befürchten, was deren Bedeutung ist und sie dann wiederzuerkennen ist ein schöner Aspekt in ihrem Schreibstil.

 

Auch mit dem zweiten Band kann Tina wieder überzeugen. Die Geschichte ist bis zum Ende interessant und lädt zusammen mit dem Ende ein, auch den dritten Band zu lesen. Ich freue mich wie immer auf den nächsten Band und auch darüber, mehr über die Kelten zu erfahren.

4.6 Sterne bei 8 Bewertungen

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Septemberregen

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Ein Geheimnis, das ihr Leben überschattet;

eine Liebe, die nicht sein darf;

und eine Seele, die seit hundert Jahren keine Ruhe findet

 

An einem regnerischen Septembertag treffen sich Lissi und Erik zufällig auf einem Friedhof.

Lissis griechischer Aussteigertraum ist ebenso geplatzt wie die große Liebe und so nutzt sie die Chance, nach fünfzehn Jahren in ihre Heimatstadt zurückzukehren und ein überraschendes Erbe anzutreten.

Erik ist ein in sich gekehrter Aussteiger, der mitten im Wald in einem Zelt lebt, nahe des alten Forsthauses, das Lissi mit neuem Leben füllen will.

Beide kämpfen mit einer Vergangenheit, die eigentlich im Verborgenen bleiben sollte.

Doch davon ahnt Lissi nichts, als sie einander näher kommen als geplant …

5.0 Sterne bei 1 Bewertungen

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Exordium

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Ein Vertrag.

Zwei Seiten.

Drei Personen.

Sieben Todsünden.

Acht Prüfungen.

Himmel oder Hölle?

Leben oder Tod?

»Ich freue mich auf das Spiel, Avery ...«

4.7 Sterne bei 73 Bewertungen

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Superbia

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Ein Vertrag.

Zwei Seiten.

Drei Personen.

Die erste Todsünde.

Himmel oder Hölle?

Leben oder Tod?

»Du hast verloren, Avery. Jetzt gehört ihr mir!«

5.0 Sterne bei 40 Bewertungen

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Arthemos' Klagelied

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Die Zwillinge Siran und Avina haben sich die Studienreise mit ihrem Lehrmeister, dem Heiler Haron Salbwis, deutlich harmloser vorgestellt. Doch durch einen ungeschickten Dieb, den spitzohrigen Akhari-Prinzen Darian, werden sie mitten in eine königliche Verschwörung verstrickt. Darian ist auf der Flucht vor seinem Onkel, der ihm den Mord an seinem Vater angehängt hat. Der Prinz ist nun auf die Hilfe der Menschen angewiesen, die er von seiner Unschuld überzeugen kann. Werden sie es aus diesem Strudel unglücklicher Zufälle und unverhoffter Begegnungen herausschaffen? Begleite die jungen Helden durch eine raue Fantasy-Welt voller Gefahren und mystischer Kreaturen.

4.0 Sterne bei 4 Bewertungen

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Das Wissen der Welt

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Viktoria ist fünf Jahre alt, als das Regime ihren Bruder Rafi ermordet. Sie selbst wird entführt und in einer Anstalt für geistig Behinderte untergebracht. Rund sechzehn Jahre später wird sie überraschend daraus gerettet - und stellt fest, dass sie durch Raum und Zeit wandern kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer wertvollen Spielfigur im Ringen zwischen Regime und Rebellen. Einer der Rebellen ist Aenghus, ein Druide, der für seine Pläne seit vielen Jahrzehnten auf Viktoria gewartet hat und sie deshalb nicht aus seinen Augen lassen möchte. Doch bevor sie sich von ihm benutzen lässt, kämpft sie gegen ihre widersprüchlichen Gefühle für ihn an und macht sich auf ihren eigenen Weg - zusammen mit Jack, einem elfjährigen Jungen. Gemeinsam suchen sie eine geheimnisvolle Bibliothek, die nichts Geringeres enthalten soll als das Wissen der Welt …

5.0 Sterne bei 1 Bewertung

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Dunkle Seele Liebe

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Selina und Justin. Und eine dunkle Liebe bis in den Untergrund Roms. Dabei wollte Selina unter der Heiterkeit des südlichen Himmels den Alpträumen ihrer Kindheit in Schloss Razburg entkommen. In den Katakomben der Stadt merkt sie, dass der Alptraum erst begonnen hat. Bei ihrem Restaurierungs-Praktikum in der Knochenkrypta findet sie sich in die Fänge der „Dunklen“ gelockt, düstere Vertreter der schuldbeladenen „Sucher“. Aber was, wenn der Junge, in den sie sich verliebt hat, einer von ihnen ist? Was, wenn es zwischen den dunklen Abgründen Roms und der gleißenden Sonne Afrikas keinen Platz mehr gibt, an dem sie sich sicher fühlen kann? Was, wenn ihre einzige Chance mitten in den Alptraum führt?

4.3 Sterne bei 6 Bewertungen

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Lupus Amoris

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Der Stalljunge Linus verliebt sich ausgerechnet in die liebreizende Tochter seines Herren. Als die 16-jährige Soraja seine Liebe erwidert, scheint das Glück perfekt.

Eines Tages fallen ihm die schmachtenden Blicke Farids auf, dessen Mutter im Dorf als Hexe bekannt ist. Linus ahnt, dass dieser keinen Versuch scheuen wird, Soraja an sich zu reißen, und hält bei seinem Herren um die Hand des Mädchens an.

Doch sie kommen zu spät, denn Sorajas Vater hat ihr Schicksal bereits besiegelt.

Als die junge Frau sich weigert, Farid zum Ehemann zu nehmen, belegt dessen Mutter die Liebenden mit einem immerwährenden Fluch. 

Von nun an soll einer von ihnen in der Gestalt eines Wolfes an der Seite des anderen sein Dasein fristen.

Wird ihre Liebe Bestand haben?

Werden Linus und Soraja einen Weg finden, den Fluch zu bannen?

5.0 Sterne bei 3 Bewertungen

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Druidenseele - Revenants

Traum-Panda

Rezension vom BluestoneBlog:

 

Kelten, ihre Mythologie und eine Autorin, die exakte Recherche mit ihrer ganz eigenen Fantasy-Geschichte verbindet, mehr brauchte es nicht um mich zu überzeugen. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Doch eins nach dem anderen.

Ein Blickkontakt in einer Bar soll ihr Leben vollkommen verändern. Schon bald lernt sie Tiw, den Mann mit den grünen Augen, kennen. Er nennt sie Niall, die feurige Kämpferin, und aus ihrer Perspektive erleben wir nun das weitere Geschehen. Ihre Neugier übersteigt jedes warnende Wort von Tiw und so findet sie schon bald heraus, dass er wie auch seine Freunde nicht von hier stammen. Sie sprechen eine Sprache, die sie nicht kennt: Gälisch. Eine alte Sprache, ehemals gesprochen von den Kelten in Irland.

Sie sind keine Menschen mehr, sie sind Revenants, Schatten alter Leben, die ihre Sühne zahlen müssen. Niall wird in eine Welt voller Magie, Auren, Götter, aber auch Gefahren gezogen. Mit ihrer Liebe Tiw an ihrer Seite stellt sie bald fest, dass sie viel besser in die Welt passt, als ihr bewusst ist.

 

Diese Liebe zwischen Tiw und Niall soll auch lange im Mittelpunkt der Handlung stehen. Als würden sie sich schon ewig kennen, kommen sich beide schnell näher und sind bald kaum noch voneinander zu trennen. Von ihren anfänglichen, mehr oder weniger zufälligen Treffen bis hin zu Anam Cara beschreibt sie schön die immer stärker werdenden Gefühle der beiden und ihr Leben miteinander, aber auch die Neugier Nialls über Tiws und ihre eigene Vergangenheit. Denn die Bindung der beiden lässt sie langsam sehen, woher sie kommt und was es mit ihrer eigenen Seele auf sich hat.

 

Gedanken und Gefühle nehmen in dieser Geschichte eine ganz eigene Rolle ein. Sie sind nicht nur ein Begleiter der voranschreitenden Handlung, sondern als Teil der Seele ein zentrales Element und von viel größerer Bedeutung. Tina legt daher auch einen großen Wert auf ihre Beschreibung und in Kombination mit der Aura erschafft sie sehr schöne und leicht vorstellbare Bilder der eigentlich unsichtbaren Gedanken und Gefühle. Immer wieder konnte sie mich damit faszinieren und meine Fantasie noch einmal anregen. Darüber hinaus verstärkt sie damit das Mythische dieser Geschichte gekonnt.

 

Genau diese Mythologie kommt auch gut hervor. Man merkt die Recherche von Tina allein schon an dem Einsatz der gälischen Sprache. Sie unterstreicht damit schön die Herkunft der Revenants, aber wird auch Niall immer wichtiger. Auch wenn man beim Lesen nicht immer weiß, wie man es aussprechen soll, so ist es doch umso schöner Worte wiederzuerkennen und zu erfahren, was es mit der alten Sprache auf sich hat und einen Einblick zu gewinnen. Wie viel Recherche tatsächlich hinter der Reihe steckt, kann man auf Tinas Blog erfahren, den ich weiter oben verlinkt habe. Da ich selbst ein großer Fan von Geschichte und Mythologie bin, hat das besonders mein Interesse geweckt und mich dazu gebracht, mehr darüber erfahren zu wollen. Im Genre der historischen Fantasy ist Tina damit ein schönes Vorbild.

Einige Tipp- oder Rechtschreibfehler mindern leider minimal das Bild, da sie bei so einer schön erzählten Geschichte eigentlich nicht sein müssen. (Eine aktualisierte und korrigierte Version ist nun auf Amazon erhältlich, die ich aber nicht gegengelesen habe) Nach einem Wendepunkt der Handlung kommt dann eine Entscheidung, oder Entwicklung, die ich zwar so nachvollziehen kann, jedoch zu schnell fand und ich ein wenig von Niall als Person enttäuscht war. Doch beides tut dem Gesamtwerk keinen Abbruch. Es liest sich wunderbar flüssig und bleibt bis zum Ende spannend, nachdem es einmal in Fahrt gekommen ist. Nach dem Wendepunkt wird die Geschichte noch einmal um eine neue Facette erweitert und ich bin gespannt, wie diese im nächsten Band zu tragen kommt.

 

Ein schöner erster Band rund um Mythologie, Gefühle und Gedanken endet und ich freue mich schon auf die zwei noch kommenden.

4.4 Sterne bei 14 Bewertungen

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Die Träume, die ich rief

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Familienvater Henri wird unvermittelt von sehr real wirkenden Träumen heimgesucht. Vor diesen beängstigenden nächtlichen Erlebnissen findet er selbst am Tage keine Ruhe, wodurch ihm allmählich sein wirkliches Leben aus den Händen gleitet.

Die Frau, die Henri wiederholt nachts erscheint, begegnet ihm obendrein wahrhaftig in Gestalt der neuen Arbeitskollegin Irina, und er versucht vergeblich, sich der Faszination der schönen Rothaarigen zu entziehen. Um nicht den Verstand zu verlieren, sieht Henri nur einen Ausweg: Er muss sich Irina bewusst in einem Traum stellen und diesen nach seinen eigenen Vorstellungen lenken ...

3.7 Sterne bei 18 Bewertungen

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Kristalladern (Inagi 1)

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Inagi – eine epische Fantasy-Saga um Ausbeutung, Unterdrückung und eine mutige junge Frau, die für die Zukunft ihrer Heimat alles aufs Spiel setzt.

Seit Generationen fristen die Ureinwohner der Insel Inagi ihr Leben als Sklaven in den Kristallminen der Gohari. Jetzt droht die Kristallenergie zu versiegen. Als die siebzehnjährige Ishira ihrem Freund Kanhiro das Leben rettet und dabei ihre besondere Verbindung zur Energie entdeckt, ahnt sie nicht, dass sie dadurch in den Kampf um die Zukunft ihrer Heimat hineingezogen wird. Plötzlich hat sie Visionen von den Drachen, die seit Jahren die Siedlungen bedrohen. Gibt es eine Verbindung zwischen ihnen und der Energie? Doch der einzige Mensch, dem sie sich anvertrauen könnte, ist der verbitterte Krieger Yaren, der die Drachen unbarmherzig jagt. Kann Ishira sich ihm dennoch anvertrauen – ohne dabei ihren Freund zu verraten?

4.5 Sterne bei 70 Bewertungen

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Seelenlos - Splitterglanz

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»Einer Legende nach streifen die Anmagras der toten Nephim durch die Welt, immer auf der Suche nach einer schwangeren Frau. Sie dringen in die Körper der Ungeborenen ein, töten sie und übernehmen ihren Leib. Wie ein Parasit wachsen sie dann in der Frau heran, die nichts davon ahnt, dass ihr eigenes Kind längst nicht mehr am Leben ist, sondern von diesem grausamen Geschöpf umgebracht wurde. In diesen Kindern ist von Geburt an nichts Gutes zu finden ...«

Auch Gwen muss die Grausamkeiten der Nephim kennenlernen, nachdem sie in einer für sie fremden Welt gelandet ist. Sie hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt?

Gwen verfügt über eine ganz besondere Gabe, die Tares auch für sich nutzen will: Sie kann das Licht der Splitter des Glutamuletts wahrnehmen. Setzt man diese zusammen, wird einem sein sehnlichster Wunsch erfüllt. Schon bald wird Gwen immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und muss feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt - sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist: Die Seelenlosen sind nahe.

4.6 Sterne bei 86 Bewertungen

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Enthüllung

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Endlich erreichen Gwedda und ihr Meister – nach entbehrungsreichem Marsch – ihr Ziel: das altehrwürdige Kloster Handalla – am Rande der uns bekannten Welt!

Gwedda’s Meister glaubt hier den ersten der Bannsteine zu finden. Die Bannsteine wurden vor über einem Millenium geschaffen und mit ihnen wurde das gesamte Hohe Volk rücksichtslos und kaltblütig des Kontinent’s Bastandil verwiesen.

Kurz vor erreichen des uralten mystischen Klosters überkommt Gwedda eine Vorahnung. Der Tod scheint diesen Ort ergriffen zu haben. Droht den beiden jetzt große Gefahr?

Die folgenden Ereignisse kann Gewdda jetzt noch nicht alle samt erahnen…

4.9 Sterne bei 9 Bewertungen

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Die Legende von Enyador

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Vier Königssöhne. Vier Wünsche. Ein Schicksal. 

Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus ... und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.

4.9 Sterne bei 75 Bewertungen

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Die Stundenwelt: Cheyenne

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Cheynne hat es geschafft! Sie ist weg von den ewig besorgten Eltern, raus aus den beklemmenden Krankenhauszimmern und mitten in einer lebensfrohen WG mit Elise gelandet. Doch die Freude währt nur kurz.

Jede Nacht quälen sie seltsame Träume. Vor einem Jahr wurde ihr ein fremdes Herz implantiert, seitdem erscheint ihr im Schlaf das Gesicht eines mysteriösen Jungen. Bald lässt er sie auch tagsüber nicht mehr los, zieht sie immer tiefer in seine fremde Welt.

Cheyenne droht, sich selbst zu verlieren und fragt sich immer öfter: Sind die Visionen Nachrichten aus einer anderen Welt? Ist der Junge der Spender ihres neuen Lebens?

Sie spürt, dass ihr Schicksal eng mit der Lösung des Rätsels verflochten ist. Um Antworten zu finden und die Kontrolle über ihr Leben zurückzuerobern, engagiert sie einen bizarren Privatdetektiv, der mit ihr die Spuren ihrer Träume aufnimmt.

Mit jedem Schritt dringt Cheyenne tiefer in eine magische Welt, wo sie auf Zeitagenten, Piraten und längst vergessene Völker trifft.

Ihr Leben ist in großer Gefahr. Zu spät begreift sie, dass die Zeit aus den Fugen geraten ist - in der Stundenwelt.

4.5 Sterne bei 15 Bewertungen

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Zweiseelenkind: Satyri

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Rezension von Bluestone Blog

 

 

Nach dem Flugzeugabsturz im Prolog wacht Johanna in einer fremden Hütte auf und man ist als Leser zuerst genauso verwirrt, wie sie selbst. Auch wenn man selbst schnell erkennt, dass sie nicht mehr in ihrer Welt ist, fällt es ihr umso schwerer das zu akzeptieren. Verzweifelt versucht sie logische Erklärungen für alles zu finden und ich hatte viel Spaß dabei ,zu sehen, wie kreativ Johanna wird. Nachdem aus dem Klappentext schon deutlich wurde, dass sie tatsächlich in einer von mythischen Wesen durchzogenen Welt gestrandet ist, war es umso lustiger, dass sie ihn für einen verrückten Einsiedler mit wirren Weltansichten und viel zu starkem Haarwuchs hielt. Umso mehr, wenn man wie ich selbst Interesse für Mythologien hat und schon weiß, wie eine Mischung aus Satyr und Mensch wohl aussehen könnte.

 

Die anfängliche Zeit der Ruhe und des Friedens nutzt Tina, um die Beziehung zwischen Keron und Johanna aufzubauen. Zu Beginn ist er sehr kalt, zurückweisend und bietet ihr nur die nötigste Pflege und Gastfreundschaft, um sie nicht sterben zu lassen. Das Gefühl, ausgestoßen und fehl am Platz zu sein, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Doch auch, als sie mit den Wochen, die in der Hütte verstreichen, lernen, miteinander auszukommen und auch Gefühle füreinander entwickeln, die Distanz, die unsichtbare Ziegelwand, wie Johanna sie nennt, bleibt bestehen und sie verzweifelt zwischen der Distanz und der Nähe zu ihm, die sie sich mittlerweile wünscht.

Keron lebte nicht allein in seiner Hütte, an seiner Seite ist Tawo, ein sehr intelligenter Wolf, der es mit seiner aufgeschlossenen Art schafft, selbst ein kleiner Hauptprotagonist zu werden und Johanna gerade in der anfänglichen Zeit der Einsamkeit beisteht.

Mit dem Aufbruch aus der Hütte beginnt die Reise der drei, die den Grundstein für das zweite Buch legt. Nach und nach führt Tina die mythologischen Kreaturen und Mischwesen ein, angefangen bei den Satyrn als Antagonisten.

 

Nach ihrer Gefangennahme und damit Ankunft im Lager der Terasii, wie Keron selbst Mischwesen aus Mensch und Satyr, verstoßen und gehasst von beiden,, erreichen sie ihren ersten wichtigen Zwischenstopp, in dem sie von den grundlegenden Konflikten erfahren, der Unterdrückung der Terasii durch die Satyrn, dem Verbot sich mit Menschen einzulassen und von der besonderen Verbindung des Satyrvaters zu seinen Kindern, falls diese das Verbot brechen.

 

Besonders Voula, eine hinterlistige und sehr intelligente Terasii und der Anführer Avraam werden im weiteren Verlauf sehr wichtig. Wie Keron ist auch Avraam ein Jäger der thrakischen Göttin Bendis, die ihm einen ihrer Wölfe zur Seite stellt. Der Jäger und sein Wolf sind im Geist verbunden und verstehen sich ohne Worte, ein weiteres wichtiges Motiv des Buches.

 

Nach dem Verrat von Avraam an seinem Volk und der Eröffnung der Jagd auf Io und Keron, setzen beide in Flucht ihre Reise fort. Sie trifft auf ihrem Weg Bendis, eine thrakische Göttin, und erfährt von der Seele von Ioanna, die in ihr wohnt. Sie erhält Lazis, den Wolf Avraams, der mit dem Verrat die Gunst von Bendis verliert, und besitzt durch Ioannas Seele Kräfte, die sie zu beherrschen lernen muss, denn bislang sträubt sich ihr Körper noch dagegen.

 

Ihre Heldenreise führt sie durch das Rodophengebirge zur thrakischen Stadt Abdera. Durch Visionen, göttliche Erscheinungen und Gefährten, die sie auf ihrer Reise treffen, erfahren sie mehr über ihren Sinn und werden auf ihr Ziel vorbereitet. Dennoch bleibt noch vieles im Unklaren, allen voran die Motive der Bendis oder des Anführers der Satyrn. Ständig verfolgt und von Gefahren umgeben, bleibt ihnen dabei kaum Zeit zu rasten. Dennoch kommen sich Keron und Io nun endlich näher und auch der Bruch des Verbots der Satyrn gibt ihnen wichtige Informationen mit auf den Weg. Schon bald wird ihre Beziehung von einer größeren Belastung als die stete Unruhe gefährdet werden. Kurz vor Abdera endet der erste Band und lässt den Leser mit vielen offenen Fragen zurück, die die Helden nun am Ziel ihrer Reise ergründen müssen. Dabei ist klar, dass die wahre Bedeutung ihrer Reise sich erst noch eröffnet und die wahren Gefahren noch vor ihnen liegen.

 

Tina schafft es mit einer Vielzahl von Vergleichen und Beschreibungen die Szenen lebendig erscheinen zu lassen, sodass man sich gut in die mystische Welt einleben kann. Das fängt schon bei dem Aussehen der Satyrn an, der ganz unterschiedlich ausfallenden Terasii, allen voran natürlich Keron mit seinen von Fell überzogenen Beinen oder der Kentauren. Immer wieder nimmt sie sich die Zeit, die Welt und die einzelnen Szenen mit Details zu füllen, und schafft damit genau diese Lebendigkeit, die gerade in mythisch-fantastischen Geschichten wie dieser essentiell ist. Selbst ohne Bild der mythischen Kreaturen konnte man sie sich gut vorstellen und auch die Handlungen der Charaktere sowie die Orte, an denen sie sich befinden, wirkten sehr greifbar. Durch die Vergleiche zu unserer Welt, unserer Vegetation und den Wesen und Geräuschen, die wir selbst kennen, kann man sich sehr schön darin verlieren.

 

Neben der spannend erzählten Heldenreise sind auch die Kreaturen interessant, die im Buch vorkommen. Aus der griechischen Mythologie und Kultur findet sich der Gott Dionysos und seine Dionysien wieder, die Satyrn, Nymphen und Kentauren sowie weitere mythologische Wesen; aus der thrakischen Mythologie unter anderem die Götter Bendis und Zagreus. Doch sind nicht nur die Mythologien gut recherchiert eingebaut, denn das Rodophengebirge verläuft tatsächlich zwischen dem alten thrakischen und griechischen Territorium genauso, wie es auch von der Landschaft her im Buch beschrieben wird. Wie auch zu ihren anderen Büchern klärt Tina Tannwald über die Hintergründe ihrer Bücher in ihrem Blog auf, so auch zu Satyri. Wer mehr über Griechen, Thraker und die Grundlagen des Buches erfahren will, sollte dort unbedingt vorbeischauen.

 

Als Freund von Mythologien und Heldenreisen bin ich somit schon voll auf meine Kosten gekommen, aber auch ohne Vorwissen schafft es die Geschichte sehr schön zu fesseln und die Fantasie anzuregen. Umso mehr noch, da all die Fakten zu den mythischen Wesen sehr gut recherchiert sind und man auf der Reise selbst noch das ein oder andere lernen kann.

 

Mit ihrer bildhaften Sprache und guter Rechtschreibung und Ausdrucksfähigkeit lässt sich das Buch sehr angenehm lesen. Die spannende Handlung, die sehr viele Fragen eröffnet, macht Lust auf mehr und wer am Ende des ersten Buches zufrieden ankommt, muss auch den zweiten Band lesen, in dem die Reise erst ihren Höhepunkt erreichen wird. Empfehlen kann ich das Buch jedem Fantasyfan, noch mehr denen mit Interesse für Mythologien.

4.8 Sterne bei 20 Bewertungen

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Das Amulett des Ozeans

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Was würdest du tun, wenn plötzlich eine uralte Magie in dir erwacht? Diese Frage hat sich für Samantha nie gestellt. Bis sie eines Tages einem Familiengeheimnis auf die Spur kommt, welches ihr komplettes Leben verändert. Sie begibt sich auf die Suche nach einem Amulett um ihre Familie und ein ganzes Volk zu retten. Wird Samantha ihrem Schicksal gerecht?

4.8 Sterne bei 19 Bewertungen

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